Infrastruktur
Die idyllische Koralleninsel Pulau Lankayan blieb bis zur Eröffnung des gleichnamigen Resorts 1998 absolut unberührt. Das unter malaysischer Leitung stehende «Lankayan Island Resort» ist die einzige Hotelanlage auf der 450 Meter langen Koralleninsel. Mit Sorgfalt wurden die nach landestypischer Bauart gefertigten Gebäude in die üppige Natur eingefügt. Mittelpunkt der Resortanlage ist das offene Restaurant, in welchem Buffetmahlzeiten serviert werden. Eine grosse Terrasse mit herrlichem Ausblick auf das Meer ist der beliebte Treffpunkt zwischen den Tauchgängen oder für die abendlichen Gesprächsrunden. Ein kleiner Aufenthaltsraum, welcher mit TV/ Video und einer Stereoanlage ausgestattet ist, steht den Gästen ebenfalls zur Verfügung. Ein Internet-Terminal im Haupthaus stellt den Anschluss zur Aussenwelt sicher. Ab März 2012 steht den Gästen ein neues Restaurant zur Verfügung, welches auf Stelzen direkt in die Lagune gebaut wird.
Unterkunft
23 gemütlich und landestypisch eingerichtete Chalets befinden sich auf der Insel, nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Bei deren Bau wurden ausschliesslich lokale Materialien verwendet. Die Bungalows sind unterteilt in Zwei-, Drei- und Vierbett- Chalets, alle ausgestattet mit Dusche (Warmwasser), WC, Ventilator, Klimaanlage, Kühlschrank, Wasserkocher und einer Terrasse mit Meersicht.
Sport
Neben dem Tauchen und Schnorcheln stehen einige Seekajaks zur Benützung bereit. Gelegentlich wird Beach-Volleyball gespielt.
Besonderheiten
Bei der Anreise ab Europa ist eine Übernachtung im «Sepilok Nature Resort» nicht zu umgehen. Das Dschungelresort eignet sich aber durchaus für einen längeren Aufenthalt, da man nicht nur das Orang-Utan-Rehabilitationszentrum besuchen kann, sondern auch interessante Ausflüge in die nahen Regenwälder Borneos mit ihrer vielseitigen Flora und Fauna unternehmen kann.
Lage
Pulau Lankayan gehört zum malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden von Borneo. Die Insel liegt rund 90 Kilometer nördlich der Küstenstadt Sandakan, inmitten der Sulu- See, welche sich zwischen Malaysia und den Philippinen erstreckt.
Transfer
Vom internationalen Flughafen Sandakan aus dauert die Fahrt ins «Sepilok Nature Resort» etwa 20 Minuten. Da der Bootstransfer nach Lankayan nur morgens gegen 10 Uhr stattfindet, muss in diesem Hotel, welches an ein Orang-Utan-Rehabilitationszentrum angeschlossen ist, eine Übernachtung eingeplant werden. Am nächsten Morgen erreichen Sie Pulau Lankayan nach kurzer Autofahrt und einem Bootstransfer von etwa 90 Minuten.
Das Lankayan Dive Center ist Unterwasserfotografen längst ein Begriff. Hier finden Taucher gute Möglichkeiten, seltene Fische und niedere Tiere beobachten und ablichten zu können. Dank geringer Entfernung zu den Tauchplätzen und der Möglichkeit, von der Basis aus zu tauchen, verliert der Vieltaucher keine Zeit und kann täglich bis zu viermal abtauchen.
- Basisleitung Tauchbasis und Resort stehen unter malaiischem Management.
- Infrastruktur Die gut organisierte Tauchbasis liegt am Ende des Steges und besitzt 4 eigene Tauchboote von 9 Metern Länge.
- Kindertauchen Junior-Open-Water-Kurse ab 10 Jahren mit 8-Liter-Tanks möglich, jedoch nur in Englisch.
- Sicherheit Die Basis verfügt über Notfallkoffer und Sauerstoffsystem. Die nächste Dekompressionskammer befindet sich in Labuan.
- Tauchausbildung PADI-Tauchkurse vom Anfänger bis zum Rescue Diver in Englisch.
- Tauchausrüstung Verleih von komplettem Tauchequipment und UW-Lampen, keine Tauchcomputer. 12-Liter-Aluminiumflaschen mit INTAnschlüssen.
- Tauchbetrieb Morgens und nachmittags werden mehrere Bootstauchgänge angeboten, wovon 3 im Pauschalpreis inbegriffen sind. Zudem kann von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends vom Steg oder vom Strand aus am Hausriff getaucht werden. Verpassen Sie auf keinen Fall einen Nachttauchgang.
- Tauchrevier Im Umkreis von 30 Minuten liegen über 30 Tauchplätze, welche einzig von Lankayan aus betaucht werden. Man hat die Riffe ganz für sich alleine und kann sicher sein, keinem anderen Tauchboot zu begegnen. Die Palette reicht von Korallengärten über Schiffswracks bis hin zu Sand- und Seegrasflächen, wo viele seltene Artgenossen aus Asiens Unterwasserwelt bewundert werden können.