Manta Reisen meint
Grossfisch:
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Schwierigkeit:
Korallen:
Hohlen:
Die Exklave Musandam liegt am nördlichsten Zipfel Omans an der Strasse von Hormuz. Sie ist durch einen Korridor von etwa 90 km Breite, der zu den V.A.E. gehört, vom restlichen Oman abgetrennt. Das Landschaftsbild wird von mächtigen Bergen bestimmt, mit dem 2087 m hohen Jebel Harim als höchstem Gipfel. Die steil zum Wasser abfallenden Berge bilden fjordähnliche, verträumte Buchten, die Musandam den Beinamen «das Norwegen Arabiens» eingebracht haben. Die Felswände stürzen senkrecht ins tiefblaue Meer, wo im Gegensatz zur kargen Bergwelt bunte Korallenriffe vor Leben strotzen.
MUSANDAM
Die wilde Berglandschaft der nördlichen Oman-Halbinsel ist im Arabischen als Ru’us al-Jibal (auf Deutsch: Köpfe der Berge) bekannt. Die Exklave ist vom grösseren Teil des Sultanats durch Gebiet der Vereinigten Arabischen Emirate (V.A.E.) abgeschnitten und bildet die Verwaltungsregion Musandam. Die imposante Landschaft, die strategische Lage an der Strasse von Hormuz, die geografische Unzugänglichkeit des Gebietes und die ethnologisch-kulturellen Besonderheiten der dortigen Stämme, besonders der Shihu, machen den Reiz dieser Gegend aus. Der Hauptort Khasab ist vor allem als Ausgangslage für die Erkundung der Halbinsel geeignet. Aber auch das bunte Treiben im Hafen am Vormittag und späten Nachmittag ist einen Besuch wert. Ausflüge führen auf den Jebel Harim mit einer fantastischen Aussicht, und per Dhow werden Dolphin-Watching-Ausflüge in die wunderschönen Fjorde angeboten.
TAUCHPLÄTZE MUSANDAM
Die kargen und schroff abfallenden Felsen über Wasser sind unter Wasser mit farbigen Weich-, Peitschen- und Tischkorallen bewachsen. Oft wird man von Füsilier-, Schnapper- und Makrelenschwärmen umkreist. Begegnungen mit Rochen, Muränen und sogar Haien sind möglich. In den Überhängen und kleinen Höhlen finden sich Lobster, Drachenköpfe, Nacktschnecken und vieles mehr. Die Plätze sind unberührt, und meist sieht man den ganzen Tag keine anderen Tauchboote. Durch die exponierte Lage an der Strasse von Hormuz bietet das Gebiet so manche Überraschung. Es können aber auch sehr starke Strömungen und schwankende Sichtweiten von 6 bis 16 Metern auftreten. Im Frühling (April/Mai) treten oft Quallen auf, die teilweise nesselnd, aber ungefährlich sind (Kapuze und Flossen mit Füsslingen empfohlen).