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Routenbeschreibungen der Tauchkreuzfahrten am Roten Meer
Tauchen ohne Ende in unberührten einsamen Tauchgebieten, unglaubliche Unterwasserszenarien, riesige Fischschwärme, unerwartete Begegnungen mit Grossfischen, abenteuerliche Tauchgänge zu den berühmtesten Wracks, keinerlei Ausrüstungschleppen und viel Erholung: Das alles und noch viel mehr bietet eine Tauchsafari am Roten Meer. Geniessen Sie erholsame Tauchferien auf einer gut organisierten Tauchkreuzfahrt. Auf allen unseren Booten haben Sie die Möglichkeit, als Einzelperson zu buchen. Für Gruppen organisieren wir gerne massgeschneiderte Vollcharterprogramme. Der genaue Tourenfahrplan wird erst auf dem Schiff definitiv entschieden und richtet sich nach den Wetterbedingungen sowie dem Ausbildungsniveau der Taucher. Grundsätzlich haben Sie jedoch die Wahl zwischen folgenden Hauptrouten:
Tauchkreuzfahrten Karte
Nordtour
Diese Tour startet ab Hurghada oder Sharm-el-Sheikh. Mögliche Highlights dieser Tour sind die wunderschön bewachsenen, interessanten 4 Wracks um Abu Nuhas («Carnatic», «Chrisoula K.», «Ghannis D.», «Seastar»), die Strasse von Gubal mit Bluff Point und seinen imposanten Korallengärten und Steilwänden, das Kabelleger-Wrack mit einer Vielzahl an marinen Lebewesen, das legendäre Wrack des englischen Frachters «Thistlegorm» oder der Beacon Rock mit dem Wrack der «Dunraven». Bei Abfahrten ab Sharm-el-Sheikh werden meist auch die atemberaubenden Steilwände des Ras Mohammed Nationalparks und die wunderschönen Korallengärten der Strasse von Tiran betaucht.
Südtour/St. Johns/Tiefer SüdenDiese Touren starten meist ab Port Ghaleb beim Flughafen Marsa Alam, in Ausnahmefällen auch ab dem kleinen Hafen in Marsa Alam oder Hamata. Es werden unberührte Tauchgründe im Gebiet zwischen Marsa Alam und Ras Banas angefahren. Tauchplätze wie Gota Marsa Alam, Gota Wadi Gimal, Sha’ab Maksur oder das in der Fury Shoals Riffgruppe liegende Dolphinriff bei Sataya stehen auf dem Programm. Zauberhafte Korallengärten, geheimnisvolle Höhlen, imposante Steilwände und vereinzelte Wracks prägen die Unterwasserlandschaft. Begegnungen mit dem einen oder anderen Grossfisch und mit etwas Glück einem Dugong sind keine Seltenheit. Touren in den tiefen Süden bringen Sie hinunter bis zu den noch unberührten Riffen von St. Johns, wo atemberaubende Steilwände mit riesigen Fächerkorallen, schwarzen Korallen und Weichkorallen in allen Farben traumhafte Tauchgänge versprechen.
Südliche Nationalparks: Rocky und Zabargad
Diese sehr beliebten Touren starten meistens ab Port Ghaleb. Oft werden sie auch kombiniert mit Deadalus oder mit St. Johns. Die ehemalige Edelstein-Insel Zabargad mit ihrer wunderschönen Bucht und den vielen schlanken Korallentürmen mit üppigem Acropora- und Gorgonien-Bewuchs bietet auf der Westseite auch ein gut erhaltenes Wrack, das bei guten Bedingungen betaucht werden kann. Südöstlich von Zabargad – in ca. 5,5 km Entfernung – befindet sich Rocky Island. Dieses etwa 400 Meter lange, elliptisch geformte Felsplateau bietet hauptsächlich auf der Südseite einen artenreichen Korallenbewuchs und eine sehr abwechslungsreiche Fischfauna mit der Chance auf Grossfischbegegnungen. Der obere Bereich des südlichen Saumriffs weist ausserdem eine Vielzahl kleiner Höhlen, Vorsprünge und Überhänge auf, zwischen denen sich mannshohe Schwarze Korallen und Gorgonien ausgebreitet haben. Sie fällt fast senkrecht auf etwa 40 Meter, bildet dann einen kleinen Absatz, um danach bis in über 600 Meter Tiefe abzusinken. An der Westseite des Riffs, die ähnlich verläuft wie die Südseite, werden zudem des Ofteren Mantas gesichtet.
Nördliche Nationalparks: Brother Islands und DaedalusDiese Touren starten ab Port Ghaleb oder Hurghada. Schon am Ankerplatz von Little Brother, der südlichen der beiden Brothers-Inseln, erwartet die Taucher eine Steilwand der Superlative. Riesige Gorgonien, üppiger Korallenbewuchs und Schwämme bieten eine wunderbare Formfülle und Farbenpracht. Begegnungen mit Barrakudas, Haien, Rochen, Delfinen und Mantas sind ziemlich wahrscheinlich. Der 1 Kilometer nördlich gelegene Big Brother wartet gleich mit zwei atemberaubenden Wracks auf. Das Daedalus-Riff liegt weiter südlich, ebenfalls einsam und insoliert mitten im Roten Meer. An der Nordspitze sorgen das offene Meer und Strömungen für eine besonders farbenprächtige Vielfalt an Weichkorallen. An der zerklüfteten Ostseite kommt es häufiger zu Sichtungen von Fuchshaien, aber auch dort ist der obere Bereich des Riffs dicht überzogen mit Weichkorallen und bevölkert von zahlreichen Riffischen. Auch soll bei Daedalus eine Schule Hammerhaie ansässig sein! Nachttauchgänge sind auf allen Nationalpark-Gebieten (Rocky, Zabargad, Brother Islands, Daedalus) leider nicht erlaubt.