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Madagaskar – die Highlights
Antananarivo
Die rotbraunen Backsteinhäuser, welche die Hügel der Hauptstadt zieren, die grünen Reisfelder, die sich am Stadtrand ausdehnen und der königliche Sommerpalast in Ambohimanga, der sich mächtig auf einem Hügel präsentiert, prägen die Eigenheiten der heute modernsten Stadt von Madagaskar. Antananarivo ist in zwei Stadtteile geteilt (der obere und untere Stadtteil) und stellt das unumstrittene Zentrum von Kultur, Industrie, Handel und Politik Madagaskars dar. Verschiedene Merkmale wie charmante französische Kolonial-Architekturbauten, zweigeschossige Lehmziegelbauten oder qualmende Industriegebiete mit verstopften Strassen zeigen die Gegensätze dieser Stadt auf.
Das Hochland
Die durchschnittliche Höhe des Hochlands beträgt 700 bis 1500 Meter über Meer und besteht aus mächtigen Gebirgsmassiven. Die asiatischen Reisterrassen in den Hügellandschaften sowie die Anbauregionen für tropische Früchte und Gemüsearten prägen das typische Landschaftsbild dieser kühleren Region.
Der Süden
Je südlicher die Reise geht, desto wilder und trockener wird das Landschaftsbild. Die Provinzhauptstadt Fianarantsoa ist ein wichtiges Zentrum der Weinproduktion sowie ein guter Ausgangspunkt, um das Hochland zu entdecken. In Ambalavao, die Heimat der verstorbenen, stellt man Papier und Seide her. In Ambositra und den benachbarten Dörfern werden Holzeinlegearbeiten produziert. Der in einer Sandsteinbergkette liegende Isalo- Nationalpark bietet den Reisenden viele bizarre Felsformationen. Tuléar ist die zweitgrösste Hafenstadt und befindet sich im Südwesten der Insel. Fort Dauphin ist ein wichtiges touristisches Ziel in landschaftlich sehr reizvoller Umgebung. Diese Stadt ist Ausgangspunkt für das Reservat Berenty, in welchem viele vertrauliche Lemuren leben.
Der Norden
Der wärmste Teil Madagaskars ist ein Paradies für Botaniker. Kaffee- und Vanilleplantagen,
wundervolle Orchideen, Aloe Vera-Pflanzen, wasserspeichernde Baobabs und verträumte Palmen lassen das Herz der Flora-Begeisterten höher schlagen. Die Bucht bei Ramena mit ihren weissen Stränden ist bekannt für den Ausblick auf den «Zuckerhut». Die Provinzhauptstadt Diégo Suarez ist ein zauberhafter Ort und erzählt alte Piratengeschichten. Nosy Bé, die bekannte Badeferieninsel, prägt die schönsten Tauchplätze und ist Ausgangspunkt für die idyllischen vorgelagerten Inseln. Zahlreiche Lemurenarten können im Nationalpark Montagne d’Ambre angetroffen werden.
Der Osten
Die Ostküste ist von tropisch feuchtem Klima und immergrünen Regenwäldern gekennzeichnet. Getrennt durch das steil ansteigende Gebirge des Hochlands und durchzogen von zahlreichen Flüssen bietet diese Region einige Highlights. Während den Monaten Juli bis September besuchen Wale die Küstengebiete. Im leicht erreichbaren Reservat Perinet sichtet man die spezielle Vielfältigkeit der Tierwelt. Es ist die Heimat der Lemurenart «Indri». Der Süsswasserkanal Canal des Pangalanes, eingebetet zwischen Meer und Regenwald, lädt zu einer Flussfahrt oder einer Uferwanderung ein. Tamatave ist mit ihren palmengesäumten Alleen die zweitgrösste Stadt Madagaskars und verfügt über den einzigen natürlichen Hafen an der Ostküste.
Der Westen
Diese Region besteht heute überwiegend aus Savanne und ist deshalb nur spärlich bevölkert. Der grösste Wirtschaftszweig der Region ist die Zucht der Ochsenart «Zebus». Zu den charakteristischen Pflanzen des Trockenwaldes zählen die Baobabs sowie bizarre Tonnen-
und Flaschenbäume, welche man in der Umgebung von Morondava bewundern kann. In dieser Region kommt eine grosse Anzahl von Reptilien wie Madagaskar-Leguane, Taggeckos und verschiedene Schildkrötenarten vor. Etwa 18 Kilometer von Morondava entfernt befindet sich die längste Reihe von Baobab-Bäumen des ganzen Landes: die eindrückliche Baobab-Allee!