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Mauritius – die Highlights
Der Norden
Als «Route de Paradis» bezeichnet man die Küstenstrasse von Port Louis bis Grand Gaube. Die von Stränden gesäumte Nordküste ist eine der populärsten Regionen von Mauritius. Der 3 km lange, breite Sandstrand von Trou aux Biches gehört zu den schönsten der Insel und im wenige Kilometer entfernten Triolet steht der grösste Hindutempel von Mauritius «der Maheswarnath-Tempel ». In diesem Inselteil befindet sich das vom Tourismus geprägte Städtchen Grand Baie, welches trotz seiner Entwicklungen den Charme eines eleganten Badeferienorts bewahren konnte. Heute hat sich diese Region mit ihren edlen Boutiquen, modischen Restaurants und Cafés sowie den schicken Discos in die Côte d’Azur Mauritius’ verwandelt. Aber nicht nur für Nachtschwärmer eignet sich dieser Ort, auch Unternehmungslustige kommen hier voll auch ihre Kosten. Der botanische Garten von Pamplemousse liegt 12 km nordöstlich von Port Louis und ist bei den Botanikern für seine umfangreiche Sammlung exotischer Pflanzen bekannt. Die Nordspitze der Insel, das «Cap Malheureux» oder Unglücks- Kap» in Deutsch, erinnert wahrscheinlich an die zahlreichen Schiffe, die hier untergingen. Von hier kann bei gutem Wetter eine hervorragende Sicht auf die vorliegenden Inseln, wie z. B. Coin de Mire ergattert werden.
Der Osten
Die traumhaften Buchten und langen von Filaos beschatteten Strände, hinter denen sich ein Ozean aus Zuckerrohr erstreckt, sind etwas vom Allerheiligsten dieser Küste. Hier weht oft ein angenehmer Wind, welcher die Luft frisch hält und diese Region zu einem Eldorado für Segelsportler macht. Noch überschwemmen die Touristenscharen nicht die engen Gassen von Trou d’Eau Douce, welches seinen Namen einem unterirdischen Süsswasserloch verdankt. An den traumhaften Sandstränden, welche sich von Belle Mare in Richtung Palmar erstrecken, liegen luxuriöse Hotelresorts. Mehrere Golfplätze sorgen hier für abwechslungsreiche Abschläge und Domaine de Chasseur, ein Jagdgebiet, in dem sich zahlreiche Java-Hirsche, Rehe und Wildschweine tummeln, oder Ile aux Cerfs, eine sich in kurzer Entfernung von der Küste befindende, von kristallklarem Wasser voller Mangroven umgebene Insel, bieten attraktive Ausflugsziele im Osten von Mauritius.
Der Westen
Imposant thront die Masse des 556 m hohen «Morne», wie er von den Mauritiern genannt wird, über den türkisblauen Wassern einer Lagune. Eingeklemmt zwischen Berg und Meer liegt Rivière Noire, die Geburtsstädte des Segas, jenes alten Sklaventanzes, der heute auf der Insel wieder in Mode ist. Auch hier weht ein angenehmer Wind, welcher vielen Surfern das Herz höher schlagen lässt. Neben dieser touristisch erschlossenen Region befindet sich etwas weiter nördlich Tamarin und Flic en Flac, wo sich der wunderschöne Strand erstreckt, der in einem Halbkreis unter dem Morne liegt. Im Landesinneren befindet sich unter anderem das beliebte Ausflugsziel Chamarel. Eine Strasse schlängelt sich durch eine der einsamsten Landschaften der Insel und bietet oft einen herrlichen Blick auf die Küste und die in wechselnden Farben schimmernde Lagune. Von einer Erosion freigelegt, bildet Vulkanasche im Herzen einer Lichtung breite Dünen, deren Farbe sich je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen wandelt – das Naturschauspiel «Les Terres de Couleurs».
Der Süden
Diese dünn besiedelte und besonders authentische Region bildet einen Gegensatz zu der pulsierenden, mondänen Nordwestküste. Hier zeigt sich Mauritius als wilde, verlassene Insel: urwüchsiger Dschungel, tosende Wasserfälle mit tief eingeschnittenen Schluchten sowie jahrhundertealte Zuckerrohrplantagen und raue Klippen. Ein absolutes «Muss» für Naturliebhaber! Der relativ neu erschlossene Küstenabschnitt mit seinen wunderschönen Hotels und dem einmaligen 18-Loch-Golfplatz eignet sich hervorragend für ruhige und erholsame Ferien. Im Hinterland bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Erkundungstouren per Mountainbike oder zu Fuss. Hier, beim Örtchen Bel Ombre, zwischen den grünen Hügeln und dem türkisblauen Wasser offenbart sich die eigentliche Seele von Mauritius.