Der Indische Ozean ist bekannt für seine vielfältige Unterwasserwelt mit unterschiedlichsten Formen und Farben sowie einer grossen Artenvielfalt. Für viele Reisende gehört die Beobachtung dieser Natur zu den besonderen Erlebnissen einer Reise. Überfischung, Verschmutzung und die Klimaerwärmung setzen die dortigen Meeresökosysteme zunehmend unter Druck. In vielen Destinationen spielen der Erhalt mariner Lebensräume und der Schutz von Tierarten eine wichtige Rolle. Reisende können beim Umgang mit Wild- und Nutztieren sowie bei der Wahl von Souvenirs und Speisen ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen.
TIERSCHUTZRICHTLINIEN
Manta Reisen verfügt über eine Tierschutzrichtlinie, die 2019 in Abstimmung mit Tierschutzexpertinnen und -experten für die gesamte DERTOUR Gruppe entwickelt, 2024 überarbeitet und seither fortlaufend umgesetzt wird. Ziel der Richtlinie ist es, Anforderungen für den Umgang mit Tieren in touristischen Angeboten festzulegen und potenzielle Auswirkungen auf Tiere und deren Lebensräume zu berücksichtigen.
Hierzu stehen wir im Austausch mit Partnern, Tierschutzexpertinnen und -experten sowie Branchengremien. Die Kriterien unserer Richtlinie orientieren sich an den Kriterien des britischen Reiseverbandes ABTA. In Zusammenarbeit mit Animondial wurde darauf aufbauend die Tierschutzstrategie der DERTOUR Gruppe entwickelt.
Tierbezogene Angebote werden anhand der Anforderungen der Tierschutzrichtlinie überprüft. Unsere Partner verpflichten sich vertraglich zur Einhaltung dieser Anforderungen.
MEERESSCHUTZ
Als Reiseveranstalter engagieren wir uns gemeinsam mit verschiedenen Organisationen im Bereich Meeres- und Artenschutz. Dazu arbeiten wir mit der Schweizer Non-Profit-Organisation «KYMA sea conservation & research» sowie den internationalen Organisationen «Manta Trust» und «Olive Ridley Project» zusammen. Wir unterstützen diese Organisationen finanziell sowie durch Sensibilisierungskampagnen und Informationsveranstaltungen für Kundinnen und Kunden sowie für die Tourismusbranche.
10 Tipps für einen respektvollen Umgang mit Tieren auf Reisen:
Die folgenden Aktivitäten werden im Rahmen unserer Tierschutzrichtlinie nicht empfohlen:
Gemeinsam Projekte zum Meeresschutz fördern
Bei all unseren Reisen bitten wir Sie um einen Solidaritätsbeitrag von 5 Franken pro Person. Mit Ihrem Auftrag leisten Sie einen geschätzten Beitrag zu Meeresschutzprojekten, die wir gemeinsam mit den Organisationen «Manta Trust», «Olive Ridley Project» und «Kyma sea conservation & research» unterstützen. Der Beitrag ist freiwillig. Wir danken für Ihre Unterstützung.
.
8 Tage ab/bis Zürich inkl. Flug, Hotel, Fahrzeug & Chauffeur
Innovative Menschen aus verschiedenen Disziplinen wie Wissenschaft, Medien, Ethik und Kommunikation vereint «KYMA sea conservation & research» unter ihrem Dach. Die Organisation versteht sich als Think-Tank für Fragestellungen rund um marine Ökosysteme, Forschung und Naturschutz. «κύμα» (kýma) stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Welle“.Zu den Tätigkeitsfeldern von «KYMA» gehören Informations- und Sensibilisierungsarbeit, die Vermittlung von Wissen über Meerestiere sowie die Unterstützung ausgewählter Projekte. Darüber hinaus fördert die Organisation den fachlichen Austausch zwischen verschiedenen Interessengruppen und informiert über Zusammenhänge in Meeresökosystemen.
Der Indische Ozean ist bekannt für seine atemberaubende Unterwasserwelt mit zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Zu den Herausforderungen für marine Ökosysteme zählen unter anderem Überfischung, Meeresverschmutzung und klimabedingte Veränderungen. Die Organisation «Manta Trust» beschäftigt sich mit Forschung und Projekten rund um Mantas und weitere Rochenarten. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Forschung, Datenerhebung, Bildung und Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessengruppen. Das Gründungsprojekt „Maldivian Manta Ray Project“ wurde 2005 auf den Malediven ins Leben gerufen. Es umfasst ein Netzwerk aus Meeresbiologen, Forschenden, Tauchinstruktoren, lokalen Bevölkerungsgruppen und Tourismusorganisationen. Die Beteiligten befassen sich mit der Beobachtung der Manta-Population sowie mit Informations- und Bildungsarbeit zu diesen Tierarten.
Kunststoffabfälle in den Meeren stellen für zahlreiche Meerestierarten eine Herausforderung dar. Tiere können beispielsweise Plastikteile mit Nahrung verwechseln oder sich in zurückgelassenen Netzen verfangen. Zu den betroffenen Arten zählt auch die Olive-Ridley-Meeresschildkröte, die unter anderem im Indischen Ozean vorkommt. Das in England gegründete «Olive Ridley Project» betreibt auf der Inseln «Jawakara Islands Maldives» und «Coco Palm Dhuni Kolhu» Projekte rund um Meeresschildkröten und unterhält dort Pflege- und Auffangstationen. Diese sind mit Unterstützung von Veterinärinnen sowie mehrerer Volontärinnen und Volontären betrieben.